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Wie werden maßgefertigte LCD-Bildschirme hergestellt?
Wissen

Wie werden maßgefertigte LCD-Bildschirme hergestellt?

15.04.2025

Ihre Herstellung ist kompliziert und umfasst viele wichtige Schritte, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen. Hier ist der Prozess:

Glassubstratherstellung für kundenspezifische LCD-Bildschirms​

  • Rohstoffaufbereitung: Hochreine mineralische Rohstoffe wie Quarzsand werden sorgfältig ausgewählt. Um hochreines Glas zu gewährleisten, werden sie einer chemischen Reinigung, beispielsweise mittels CVD, unterzogen. Dabei zersetzt sich Silangas bei hohen Temperaturen und lagert Siliziumatome auf einem Substrat ab, wodurch eine hochreine Schicht entsteht.
  • Formgebung: Das gereinigte Material wird bei ca. 1500 °C geschmolzen und im Floatglasverfahren zu einer gleichmäßigen Platte geformt. Das geschmolzene Glas schwimmt auf flüssigem Zinn, wodurch die Dicke präzise gesteuert werden kann. Durch Schwerkraft und Oberflächenspannung breitet es sich gleichmäßig aus und bildet ein Glasband. Die Dicke des LCD-Glas Das Substrat wird je nach Bedarf präzise zwischen 0,5 und 1,1 mm gesteuert.
  • Schneiden und Schleifen: Das Glasband wird mithilfe eines Lasers oder Diamantwerkzeugs in Substrate der gewünschten Größe geschnitten. Anschließend werden die Kanten geschliffen und poliert, um durch das Schneiden entstandene Risse und Defekte zu entfernen und so die Glätte und Integrität des Substrats zu verbessern.

Fotolithografie und Ätzung für kundenspezifische LCD-Bildschirme 

  • Fotolackbeschichtung: Ein lichtempfindliches organisches Polymer, der Fotolack, wird mittels Spin-Coater gleichmäßig auf das Glassubstrat aufgetragen. Durch präzise Steuerung der Rotationsgeschwindigkeit und der Beschichtungszeit entsteht ein 0,5–2 µm dicker Fotolackfilm für eine optimale Strukturierung.
  • Belichtung in der Fotolithografie: Ein Fotolithografiesystem projiziert UV-Licht (365 nm oder 193 nm für die LCD-Produktion) auf den Fotolack und löst so eine photochemische Reaktion aus. Die präzise Steuerung von Belichtungsdauer, Lichtintensität und Maskenausrichtung gewährleistet eine genaue Reproduktion des Schaltungsmusters.
  • Entwicklung und Ätzung: Der belichtete Fotolack wird entwickelt, wodurch der unbelichtete Bereich aufgelöst wird. Anschließend wird das Substrat geätzt (trocken oder nass), um ungeschützte Schichten zu entfernen und das endgültige Schaltungsmuster zu erzeugen.

Custom Made LCD Screens.pngFlüssigkristallinjektion für kundenspezifische LCD-Bildschirme

  • Herstellung eines Flüssigkristallgehäuses: Zwei fotolithografisch und geätzte Glassubstrate werden mittels Kantenversiegelungskleber miteinander verbunden. Abstandshalter (z. B. Glasperlen) werden gleichmäßig dazwischen platziert, um die Gehäusedicke zwischen 2 und 5 Mikrometern zu kontrollieren.
  • Flüssigkristallinjektion: Die Flüssigkristalle werden mittels Vakuuminjektion in das Gehäuse eingebracht. Zunächst wird das Gehäuse evakuiert, anschließend werden die Flüssigkristalle über eine spezielle Öffnung injiziert. Die Kapillarwirkung sorgt für eine gleichmäßige Befüllung, und die Öffnung wird nach der Injektion verschlossen.

Polarisatorlaminierung für kundenspezifische LCD-Bildschirme

  • Polarisator herstellen: Ein Polarisator ist eine optische Folie, die natürliches Licht in polarisiertes Licht umwandelt. Die Auswahl des Polarisators richtet sich nach den Designanforderungen. Polarisatoren aus Polyvinylalkohol (PVA)-Folie, die durch Strecken und Färben hergestellt werden, weisen spezifische lichtdurchlässige oder -absorbierende Eigenschaften auf.
  • Laminierverfahren: Der Polarisator wird unter kontrollierten Bedingungen präzise auf beide Seiten der LC-Zelle laminiert. Nach der Laminierung werden die Haftungsqualität durch Sichtprüfung, optische Tests und UV-/Wärmehärtung überprüft.

Schließen Sie die Treiberschaltung für kundenspezifische LCD-Bildschirme an.

  • Chip-Bonding: Der Treiberchip wird mittels Flip-Chip- oder COG-Technologie mit den Glassubstratelektroden verbunden.
  • Leiterplattenanschluss: Das LCD-Modul mit dem Treiberchip ist über eine flexible Leiterplatte (FPC) mit der Leiterplatte verbunden. Die Flexibilität und die guten elektrischen Eigenschaften der FPC gewährleisten eine zuverlässige Signalübertragung. Die elektrische Funktion der gesamten Verbindung wird geprüft.

Modulmontage und -prüfung für kundenspezifische LCD-Bildschirme

  • Modulmontage: Das LCD-Modul wird mit der Hintergrundbeleuchtung, dem Gehäuse und weiteren Komponenten montiert. Alle Komponenten müssen fest und korrekt installiert sein. Gängige Hintergrundbeleuchtungsquellen sind CCFL, LED, EL, OEL und FED.
  • Leistungstest: Die fertigen, kundenspezifisch hergestellten LCD-Bildschirme werden umfassend auf Helligkeit, Farbgenauigkeit, Berührungsempfindlichkeit und Zuverlässigkeit unter verschiedenen Bedingungen getestet. Nur qualitativ hochwertige Produkte, die diese Tests bestehen, werden verkauft.

Sinda kontrolliert jeden Produktionsprozess durch eine Reihe komplexer Fertigungsschritte und führt strenge Produkttests durch, um letztendlich qualitativ hochwertige, kundenspezifische LCD-Bildschirme herzustellen, was das Vertrauen der Kunden in das Angebot von Sinda stärkt.